NaturaWalk
Das ist Wellness und Sicherheit für Ihre Füsse
Dank modernster Arbeitsverfahren schneiden unsere Roboter bis zu 1'000 Teile pro Stunde. Inklusive Beschriftung und Lochen. Für ein Teil auszuschneiden, braucht ein Roboter gerade einmal 8 Sekunden. Eine beachtliche Leistung. Je nach Material gibt es aber beachtliche Unterschiede.
Für einen einzigen Schuh verarbeiten wir bis zu 40 Einzelteile aus Leder und Textilien. Je nach Model und Schuhgrösse werden andere Farben, Formen und Materialien benötigt, die sich wiederum unterscheiden, ob sie für den linken oder den rechten Schuh produziert werden. Täglich produzieren wir einige tausend Einzelteile, von denen jedes in einer anderen Stückzahl gebraucht wird. Alle Teile müssen präzise bis auf einen halben Millimeter genau geschnitten sein. Grössere Abweichungen können später beim Nähen nicht mehr korrigiert werden.
Beim Zuschneiden der Einzelteile ist hohe Präzision gefordert.
Um die geforderte Präzision zu gewährleisten, setzen wir hochmoderne Zuschneidemaschinen ein. Aus CAD-Daten, die für jedes Modell die genauen Masse vorgeben, werden die Schnittmuster direkt in die Software der Maschinen eingespiesen. Die Zuschneideroboter berechnen mit den CAD-Daten Form und Grösse des auszuschneidenden Stücks und ermitteln die optimale Verteilung der einzelnen Schnittmuster auf das zuzuschneidende Material. Viel mehr als die benötigte Stückzahlen und das gewünschte Material auszuwählen müssen wir bei Textilien nicht mehr tun, der Rest wird durch die Maschine erledigt. In einem Arbeitsgang schneidet sie die Teile mit einem oszillierenden Messer zu, beschriftet und locht sie, wo nötig.
Der Zuschnitt von Leder ist gegenüber Textilien eine Herausforderung. Leder ist, im Gegensatz zu Textilien, ein unregelmässiges Material. Es besitzt kleine Fehler und ist an manchen Stellen dicker oder dünner, weicher oder härter. Diese unterschiedliche Materialbeschaffenheit macht es für den Roboter unmöglich, alles selbstständig zu erledigen. Er braucht die Hilfe einer Zuschneiderin. Sie wählt die zu schneidenden Teile aus, während der Roboter das Schnittmuster per Laser auf das eingelegte Leder projiziert. Die Zuschneiderin kann dadurch jedes Teil beliebig positionieren.
Beim Positionieren muss die Zuschneiderin einerseits auf eventuelle Lederfehler achten und andererseits auf die Zugrichtung. Eine Lederhaut besitzt verschieden Zugrichtungen, das heisst, dass sie in einer bestimmten Richtung sehr dehnbar ist. Würden Teile mit einer falschen Zugrichtung ausgeschnitten, so wäre der Schuh am Ende weich wie Gummi.
Nachdem die Position festgelegt wurde, justiert die Maschine das Schnittmuster präzise in die positionierten Teile ein, um Abfall zu vermeiden. Danach beginnt sie mit dem Zuschnitt. Gleichzeitig kann die Zuschneiderin mit der Positionierung des nächsten Teils beginnen.